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Tobias Winkler: „Staat moderner, schneller und agiler machen“ CSU geht mit Zuversicht an die Arbeit für die Zukunft

vor 3 Tagen
3 Min. Lesezeit

Ulsenheim (pmw). „Wir machen, was für das Land notwendig ist“, sagte Tobias Winkler, hiesiger Wahlkreisabgeordneter im Deutschen Bundestag, anlässlich der diesjährigen Kreisvertreterversammlung der CSU im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim, welcher Kommunalpolitiker und Delegierte der Ortsverbände angehören. Für ihn war auch wichtig zu betonen, dass die falschen Weichenstellungen der letzten Jahre nicht innerhalb eines Jahres ausgebügelt werden können.

CSU-Kreisvorsitzender Dr. Christian von Dobschütz berichtete im Rahmen seines Rückblicks seit der Neuwahl vom Mai letzten Jahres von einer stabilen Mitgliederentwicklung, wobei bei einem Durchschnittsalter von 62 Jahren und einem Frauenanteil von 22 Prozent klar sei, „dass wir jünger und weiblicher werden müssen“. Eine „tolle Teamleistung“ habe es bei der Kreistagswahl gegeben und von Dobschütz dankte allen, die sich für eine Kandidatur zur Verfügung stellten. „Aufsteiger des Jahres“ nannte er den früheren Landtagsabgeordneten und CSU-Ehrenkreisvorsitzenden Hans Herold, der um 57 Plätze nach vorne gewählt wurde, und auch Alexander Loscher-Frühwald habe sich um 36 Plätze verbessert.


CSU arbeitet weiter an ihrem Zukunftsprogramm

Besonders erfreulich sei, dass die CSU bei den Bürgermeisterwahlen hervorragend abgeschnitten habe, sei es bei den vier neuen jungen Bürgermeistern im Landkreis, den „jungen Wilden“, wie auch bei den Frauen und bewährten Kräften. Gemeinsam wolle man weiter am Zukunftsprogramm arbeiten. Als Stichpunkte nannte der Landrat die Wirtschaft, die Versorgung im Krisenfall, die Entlastung des Ehrenamtes sowie die Energieversorgung mit Wertschöpfung vor Ort.

„Wir sind Lautsprecher für Soziales“, meinte Bezirksrat Thomas Zehmeister bei seinem Bericht über die Arbeit in Mittelfranken. 1,2 Milliarden des 1,4 Milliarden umfassenden Bezirkshaushaltes würden für soziale Projekte eingesetzt. Vieles, was der Bezirk leiste, sei auch im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim spürbar, wobei der Großhabersdorfer Bürgermeister unter anderem die Lebenshilfe und das Freilandmuseum nannte.

„Wir wollen den Staat moderner, schneller und agiler gestalten“, meinte Tobias Winkler. „Schwere Brocken“ habe die Bundesregierung bereits abgeräumt, aber viele der Gesetzesänderungen seien noch nicht spürbar. Erste Verbesserungen bei den Wirtschaftsdaten würden noch nicht durchschlagen und Gesetzesänderungen erst in Kraft treten. „Der große Tanker auf falschem Kurs hat noch nicht gewendet, aber wir haben ihn gestoppt und beginnen in die richtige Richtung zu drehen“.

Insofern appellierte er daran, nicht alles schlechtzureden. „Deutschland ist die drittstärkste Volkswirtschaft der Welt“, aber um die Leistungskraft zu erhalten und auszubauen, brauche es Reformen, auch wenn diese manchmal schmerzlich seien. Die Union habe zum Beispiel ein tragfähiges Konzept für die Rente auf den Weg gebracht, die Asylthematik wieder im Griff und auch bei Forschung und Technologie seien CDU und CSU Vorreiter einer sinnvollen Entwicklung.


„Politik aus einem Guss“

Viele Delegierte der Ortsverbände meldeten sich bei der Diskussion zu Wort, wobei die Staatsverschuldung und die stark veränderten Kommunikationswege im Mittelpunkt standen. Und: „Die von Tobias Winkler skizzierten Erfolge müssen besser dargestellt werden“. Hier bat der Abgeordnete um Unterstützung vor Ort, denn die zweifellos vorhandenen Herausforderungen könnten nur mit einer „Politik aus einem Guss“ bewältigt werden, von den einzelnen Gemeinden bis hin zum Europäischen Parlament.

Auch CSU-Kreisvorsitzenden Dr. Christian von Dobschütz plädierte für eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit: „Wirtschaftspolitik besteht zu einem Großteil aus Psychologie und unsere Kernkompetenz in diesem Bereich müssen wir künftig besser darstellen“, so der Volkswirt. Von weit verbreiteter und oft herbeigeredeter schlechter Stimmung lasse man sich nicht entmutigen. „Die CSU ist gut aufgestellt und in der Bevölkerung breit verwurzelt. Der spürbare Zuspruch vor Ort macht uns auch insofern zuversichtlich, als wir die Menschen unserer Heimat bei unserer Arbeit an der Sicherung der Zukunft unseres Landes an unserer Seite wissen“.

Unser Foto an den Rebstöcken beim Weingut Meier in Ulsenheim (pmw) zeigt von links: MdB Tobias Winkler, stellv. Kreisvorsitzende Ulrike Streng, CSU-Ehrenkreisvorsitzenden Hans Herold, die am Vortag einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin in Uehlfeld gekürte Carina Scherer, Bezirksrat Thomas Zehmeister, CSU-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Stefan Schuster und Kreisvorsitzenden Dr. Christian von Dobschütz.
Unser Foto an den Rebstöcken beim Weingut Meier in Ulsenheim (pmw) zeigt von links: MdB Tobias Winkler, stellv. Kreisvorsitzende Ulrike Streng, CSU-Ehrenkreisvorsitzenden Hans Herold, die am Vortag einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin in Uehlfeld gekürte Carina Scherer, Bezirksrat Thomas Zehmeister, CSU-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Stefan Schuster und Kreisvorsitzenden Dr. Christian von Dobschütz.

 
 
 

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