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Mittelstands-Union der CSU zu Besuch im KulturBauhof „Freilandmuseum auch bedeutender Wirtschaftsfaktor“

Bad Windsheim. „Gemeinsam mit vielen anderen Projekten und Investitionen bietet das Freilandmuseum nicht nur Historisches und Kulturelles, es ist ein wesentlicher Tourismus- und Freizeitfaktor. Es trägt damit enorm viel für die Entwicklung und damit die Zukunft des Landkreises bei“, meinte Landrats-Stellvertreter Hans Herold anlässlich einer Exkursion der Mittelstands-Union der CSU (MU) in Bad Windsheim.


Mehr als 30 Mitglieder und Freunde der MU waren zur Führung im KulturBauhof des Freilandmuseums gekommen, um sich ein Bild über die Funktion des neuen Bauhofes und des Freilandmuseums insgesamt zu machen. Mit dabei Bauhof-Teamleiter Ernst Baßler und Museumsdirektorin Professor Dr. Karin Falkenberg.

Die Direktorin erinnerte an die Eröffnung des Museums im Jahr 1982 mit seither stetig steigenden Besucherzahlen. „Auf etwa 45 Hektar präsentiert das Museum die gesamte fränkische Region mit etwa 200.000 Objekten und knapp 130 historischen Gebäuden“. Es zeige nicht nur die Architektur, sondern dokumentiere auch die Wohn- und Arbeitsverhältnisse der Menschen vom Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. „Damit bietet es einen Einblick in die Alltagsgeschichte des ländlichen, dörflichen und kleinstädtischen Lebens“, so Professor Falkenberg.


Jährlich wechselnde Sonderausstellungen, Events wie Museumsfeste oder Mittelaltertage, Theater- und Musikveranstaltungen würden den Museumsbetrieb zusätzlich beleben. Zudem beherberge das Museum auch eine Forschungseinrichtung mit den Schwerpunkten Hausforschung, Volkskunde, Ökologie, Kirchen- und Regionalgeschichte. Träger ist der Bezirk Mittelfranken.

Bauhof-Teamleiter Ernst Baßler gab Einblick in eine moderne Schreinerei, die hauseigene Schlosserei und eine Kfz.-Werkstatt sowie die Besprechungs-, Büro- und Sozialräume. Und mit Fotovoltaik und Pellet-Heizung arbeite man ausgesprochen nachhaltig, so Baßler. MU-Kreisvorsitzender Mario Leibold sprach von einen „interessanten und durchdachten Konzept“.


Auch durch die Auftragsvergabe an regionale Zuliefer- und Handwerksbetriebe habe das Freilandmuseum große Bedeutung für den Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim. Der frühere Landtagsabgeordnete Herold erinnerte beim anschließenden Gedankenaustausch zudem an die positiven Auswirkungen der Investitionen des Landkreises in die neue Berufsschule in Bad Windsheim und die bayerische Behördenverlagerung. Genannt wurden das Vermessungsamt, das Luftbildarchiv und das Technologietransferzentrum in der Kreisstadt. Herolds Einsatz bei Finanzminister Albert Füracker sei es auch zu verdanken, dass die kaum bekannte Dienststelle des Bayerischen Landesamtes für Steuern in der Kreisstadt angesiedelt wurde, so Mario Leibold, Nachrücker für den kürzlich zum Bürgermeister gewählten Alexander Müller im Neustädter Stadtrat. (Text: Peter Müller)

Unser Foto (pmw) im KulturBauhof zeigt von links: Bauhof-Teamleiter Ernst Baßler, Museumsdirektorin Professor Dr. Karin Falkenberg, Bürgermeister Jürgen Meyer aus Dietersheim, Verwaltungsleiter Reinhold Werner, MdL a.D. Hans Herold (mit Meterstab) und MU-Kreisvorsitzenden Mario Leibold.
Unser Foto (pmw) im KulturBauhof zeigt von links: Bauhof-Teamleiter Ernst Baßler, Museumsdirektorin Professor Dr. Karin Falkenberg, Bürgermeister Jürgen Meyer aus Dietersheim, Verwaltungsleiter Reinhold Werner, MdL a.D. Hans Herold (mit Meterstab) und MU-Kreisvorsitzenden Mario Leibold.

 
 
 

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