Seniorengerechte Gemeinde Neuhof a. d. Zenn
- nlimbach
- 8. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Walter Reiß: „CSU-Senioren mit politischem und gesellschaftlichem Angebot“
Neuhof-Oberfeldbrecht. Besinnliche und heitere Geschichten rund um den Advent, anschaulich vorgetragen von der Ersten Bürgermeisterin Claudia Wust, waren der Einstieg in die Tagung der Senioren-Union der CSU (SEN) zum Jahresabschluss. Traditionsgemäß ist dieser bereits im November, um die Vorweihnachtszeit für die Familie freizuhalten, so SEN-Kreisvorsitzender Walter Reiß.
Dabei konnte er auf vielfältige Aktivitäten der CSU-Senioren zurückblicken. Neben politischen Themen habe unter anderem der Besuch eines Weingutes und eine Theaterfahrt auf dem Programm gestanden, und auch im nächsten Jahr wolle die SEN ihren Mitliedern und Freunden wieder ein abwechslungsreiches Angebot zur politischen und gesellschaftlichen Betätigung anbieten.
Anekdoten zu Advent und zum Weihnachtsfest
Die gelernte Religionspädagogin Claudia Wust schlug einen Bogen von Mitte November bis zum Weihnachtsfest, sprach vom Kerzenschein als auch einem Symbol der Liebe und des Miteinanders, berichtete über Anekdoten vom Fest des Teilens (Sankt Martin) bis hin zum Weihnachtsabend. Natürlich wurden auch (vor)weihnachtliche Lieder gesungen, von Jürgen Sigmanski auf dem Akkordeon musikalisch begleitet.
Im Dorfgemeinschaftshaus in Oberfeldbrecht hatten Gemeinderat Manfred Pöhmerer, Neuhöfer Sprecher der Gruppe „Freie Bürger“, gemeinsam mit der „guten Seele des Rathauses“ (so Claudia Wust), Julia Huber, für die Verpflegung und Ausgestaltung gesorgt. Pöhmerer berichtet kurz über das Zustandekommen des Gemeinschaftshauses in dem 130 Einwohner zählenden Neuhöfer Ortsteil und nannte den Umbau eines ehemaligen Milchviehstalls ein „tolles Zusammenspiel der Gemeinde mit den Behörden und vor allem der Bürgerschaft“, die nun eine gelungene Begegnungsstätte hätten.
„Daraus entstand ein Treffpunkt für eine generationenübergreifende Dorfgemeinschaft“, so Bürgermeisterin Claudia Wust. „Und mit einem eigenen Schlachthaus und Holzofenbefeuerung ist der Gemeindeteil sogar zumindest teilweise autark und krisenfest“.
Claudia Wust: „Heimat im Herzen, Zukunft im Blick“
Um Begegnungsstätten wie diese ging es auch bei ihrer Darstellung der „seniorengerechten Gemeinde Neuhof“ mit einem eigenen Verein „Füreinander Da Sein“, Seniorennachmittagen, „Bänklasgespräche“ sowie Pavillons und Bushaltestellen zum Treffpunkt und Austausch. Eine barrierefreie Arztpraxis in der ehemaligen Sparkasse, inzwischen auch Medizinisches Versorgungszentrum, gemeinsam mit der Nachbargemeinde Trautskirchen ein kostenloser Bürgerbus „von Bürgern für Bürger“ mit vielen ehrenamtlichen Fahrern, das Ganze teilfinanziert wiederum durch „Bürgerwindräder“, alles werde sehr gut angenommen. Dann gibt es auch noch Sportstätten für alle Generationen, mit Kneipp-Becken und Bouleplatz sowie Bewegungsparcours speziell für ältere Menschen.
„Mit der Heimat im Herzen und der Zukunft im Blick“ habe sie noch viele Ideen und Visionen, so Claudia Wust, von der Schaffung von Wohnraum für alle Generationen über Betreuungsangebote bis hin zu weiteren Begegnungsstätten. „Wir sind auch gut gerüstet für die 777-Jahr-Feier der Gemeinde im nächsten Jahr“. (Text: Peter Müller)






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