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CSU-Tagung in Neustädter IT-Systemhaus„Chancen der Künstlichen Intelligenz nutzen“


Neustadt a.d. Aisch. „In der Arbeitswelt wird sich viel verändern“, davon waren die Mitglieder und Gäste der Mittelstands-Union der CSU (MU) überzeugt. Bei einer Tagung im Neustädter HWS-Systemhaus für Dienstleistungen in der Informationstechnologie appellierte MU-Kreisvorsitzender Mario Leibold an noch Unentschlossene, Mut zur Nutzung der Künstlichen Intelligenz (KI) aufzubringen. „Das steigert die Effizienz und schafft Freiraum für andere Tätigkeiten“.

Der Unternehmensbesuch der MU, gedacht auch zur „Netzwerkvertiefung“, erfuhr viel Zuspruch von Gewerbetreibenden, Unternehmern, leitenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden, aber auch von Bürgermeistern und weiteren Kommunalpolitikern, nachdem sich die CSU ja die weitere Digitalisierung der Kommunalverwaltungen auf die Fahnen geschrieben hat.

Firmenchef Bernd Scheurer stellte das von ihm im Jahr 2000 gegründete Unternehmen vor: Etwa 180 Mitarbeitende „mit IT im Blut“ aus 26 Nationen mit Niederlassungen auf Malta, in Ghana und Indien arbeiten demnach als Impulsgeber und Service-Partner. Stolz sei er darauf, dass das Gebäude am Sitz in Neustadt a.d. Aisch nahezu ausschließlich von Firmen aus der Region errichtet worden sei, was der anwesende Architekt Walter Beck bestätigte.

Scheurer und Business-Coach Heiko Schneider aus Hoyerswerda erläuterten bei dem mehrstündigen Treffen verschiedene Anwendungsgebiete. Es gehe darum, Struktur in die Unternehmen zu bringen und die Weichen in Richtung Erfolg zu stellen. „Wer sich nicht mit der KI beschäftigt, wird abgehängt werden“, darin warf man sich einig. Die KI habe viele Facetten, helfe zum Beispiel dem Mittelstand beim Dokumentenmanagement für Produktion und Verwaltung, aber auch bei Förderanträgen, Verwendungsnachweisen, Terminkoordinierung und vielem mehr. „Sie entlastet von Routine, hilft bei Recherchen und Analysen und bietet vor allem auch eine Chance zur Bewältigung der Bürokratie“, so Schneider.

„Auch Politiker profitierten von der KI“, bestätigte Hans Herold. Das gelte auch für Behörden und Verbände, wie der Lebenshilfe, wo der ehemalige Landtagsabgeordnete seit vielen Jahren Vorsitzender ist. Mario Leibolds Fazit: „Mit der richtigen Digitalstrategie und fachkundiger Beratung kann sich der Mittelstand für die Zukunft wappnen“. (Text: Peter Müller)


 

Unser Foto (pmw) zeigt von links: HWS-Firmenchef Bernd Scheurer, IT-Coach Heike Schneider, MU-Kreisvorsitzenden Mario Leibold und stellvertretenden Landrat Hans Herold.
Unser Foto (pmw) zeigt von links: HWS-Firmenchef Bernd Scheurer, IT-Coach Heike Schneider, MU-Kreisvorsitzenden Mario Leibold und stellvertretenden Landrat Hans Herold.

 

 
 
 

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