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Menschen müssten wieder mehr selbst in die Hand nehmen CSU-Mittelstand sieht gute Zukunft im ‚Chancen-Landkreis‘

Neustadt a.d. Aisch. Die Mittelstands-Union der CSU (MU) zeigt sich nach einer Kreisvorstandssitzung zuversichtlich, dass „nach Jahren der Rezession in Deutschland und einem Europa, das wieder seine Freiheit verteidigen muss, durch die neue Bundesregierung ein Schub nach vorne und die Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft nach dem Muster von Ludwig Erhard entsteht“. Um die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft, welche die Freiheit des Marktes mit sozialem Ausgleich verbinde, zu erhalten, brauche es die von Bundeskanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche angestoßenen tiefgreifenden Strukturreformen in den Bereichen Sozialstaat, Sozialversicherungen, Verwaltung und Subventionswesen. „Auf neue dauerhafte Sozialleistungen muss verzichtet werden“, heißt es in einer Pressemeldung der MU. Der neue MU-Kreisvorsitzende Mario Leibold: „Unsere Unternehmen müssen einen toxischen Cocktail verdauen, der sich aus Spätfolgen der Pandemie, den Energiepreisverteuerungen, dem russischen Angriff auf die Ukraine und diversen Standortnachteilen mixt, von Vorschriften bis hin zum Verbandsklagerecht“. Anders als Großkonzerne könne sich der Mittelstand nur schwer gegen reihenweise und sehr oft unberechtigte Klagen von Interessenverbänden und Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) wehren. Auch wenn das Investitions-Sofortprogramm mit beschleunigten Abschreibungsmöglichkeiten, dem Einstieg in eine schrittweise Senkung der Unternehmenssteuern und der geplanten Vertrauensarbeitszeit wichtige Investitionsanreize setze, stehe die Wirtschaftswende erst am Anfang.


„Mittelstand ist auch eine Haltung“

Die Menschen müssten wieder mehr „selbst in die Hand nehmen“, dürften sich nicht bei allem auf den Staat verlassen und dieser müsse sich auf seine Kernaufgaben zurückbesinnen, zumal der Standort Deutschland zu teuer und vor allem überreguliert geworden sei. Der Mittelstand als Rückgrat der deutschen und europäischen Wirtschaft brauche wieder mehr Freiraum und praxisnahe Lösungen, von vereinfachten Berichtspflichten bis hin zu unterstützenden Finanzierungslösungen. Selbständigkeit sei ein zentraler Bestandteil unserer Wirtschaft und müsse wieder gestärkt werden. „Mittelstand ist nämlich auch eine Haltung, nämlich die Bereitschaft zu Mut und Verantwortung sowie zum Einsatz des eigenen Vermögens“. Die etwa 3,2 Millionen kleine und mittlere (KMU) Unternehmen stünden massiv unter Druck, die Anzahl mittelbar oder unmittelbar zu beachtende Vorschriften sei ungebremst gewachsen. Mario Leibold: „Mehr Pragmatismus und weniger Vorschriften sind entscheidend, um die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen und den Mittelstand zu stärken“. Bei allen noch zu bewältigenden Aufgaben zeigten sich die CSU-Mittelständler zuversichtlich: „Die von Bund und Land angestoßenen Reformen werden im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim durch Landrat Dr. Christian von Dobschütz und dem Landratsamt mit vielen neuen Ideen untermauert, um expandierenden und neuen Unternehmen in unserem ‚Chancen-Landkreis‘ eine gute Zukunft zu ermöglichen“. Es gehe darum, dass im Landkreis auch qualifizierte Arbeitsplätze vorhanden sind, „denn wir wollen, dass junge Menschen in unserer Region bleiben bzw. zurückkehren“. (Text: Peter Müller)


Bild: Peter Müller | V.l.n.r.:  Reinhold Werner, Peter Müller, MU Kreisvorsitzenden Mario Leibold, Jan Winkler und Bernd Krampe.
Bild: Peter Müller | V.l.n.r.:  Reinhold Werner, Peter Müller, MU Kreisvorsitzenden Mario Leibold, Jan Winkler und Bernd Krampe.

 
 
 

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