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Mario Leibold ist neuer Kreisvorsitzender der CSU-Mittelstands-Union„Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts“.


Neustadt a.d. Aisch. Mario Leibold ist der neue Kreisvorsitzende der Mittelstands-Union der CSU (MU) im Landkreis. Der Neustädter Friseurmeister und Chef einer international tätigen Eventagentur will mit neuem Elan „frischen Wind in gewachsene Strukturen“ bringen, die Bedeutung des Mittelstandes wieder sichtbarer machen und neue MU-Aktivitäten entwickeln.

Als Stellvertreter stehen ihm zur Seite: Jutta Bauereiß aus Neustadt, Brigitte Hegendörfer aus Markt Erlbach, Dieter Hummel aus Bad Windsheim und Peter Müller aus Wilhelmsdorf. Schatzmeister bleibt Bernd Krampe (Neustadt) und zu Schriftführern wurden Jan Winkler (Diespeck) und Reinhold Werner (Emskirchen) gewählt. Unter der Leitung von Alexander Tesmer wurden ferner weitere Beisitzer im Vorstand und Delegierte in übergeordnete Gremien bestimmt.


„Mehr Unternehmer statt Unterlasser“

Nach dem Parteiwechsel von Gerd Scheuenstuhl, der dieses Amt zehn Jahre innehatte, waren Neuwahlen fällig geworden. Zuvor hatte stellvertretender MU-Kreisvorsitzender Peter Müller über die Arbeit seit der letzten Wahl berichtet und bei seinen inhaltlichen Gedanken „mehr Leistungsbereitschaft und politische Verlässlichkeit“ gefordert. „Wir brauchen wieder mehr Unternehmer statt Unterlasser“ und der Mittelstand dürfe nicht „wie bei der abgewirtschafteten Ampel-Regierung im Wortsinn links liegengelassen werden“.

Die Situation beim Mittelstand, „Fundament unserer Wirtschaft“, gebe Anlass zur Sorge, so der Gastredner aus Nürnberg, Diplomkaufmann Dr. Markus Algner. Die DATEV, deren Vorstand er angehört, liefere monatlich echte Fakten als Entscheidungsgrundlage für Unternehmen. „Eckdatenanalysen in Echtzeit“ würden Umsatz-, Lohn- und Beschäftigungsentwicklung konkret aufzeigen. „850.000 Kunden liefern eine verlässliche Datenbasis“.


Dr. Algner: „Staat muss effizienter werden“

Für Algner hätten seit drei Jahren Krisen und weltweite Verwerfungen die Wirtschaft vor enorme Herausforderungen gestellt. Rückläufige Umsätze bei steigenden Löhnen seien keine Basis für Wachstum und Entwicklung, und die überbordende Bürokratie, die den Unternehmen zudem auch Fachkräfte entzöge, auch nicht. „Der Staat muss effizienter werden“, so Dr. Algner, und dazu zählten auch die Landkreise, Städte und Gemeinden. „Für die wirtschaftliche Entwicklung ist auch die örtliche Infrastruktur maßgeblich mitentscheidend“.

So nahm das Thema „Wirtschaft und Kommunen“ auch bei der Diskussion breiten Raum ein. Dieter Hummel sprach davon, dass die Innenorte „mehr Frequenzbringer“ bräuchten und Städteplaner Bernd Krampe berichtete von „kommunaler Entfremdung und Identitätsverlust“, auch städtebaulich könne dem entgegengewirkt werden. Ganz wesentlicher Teil der Heimat sei auch die Landwirtschaft. Und so ging Kreisbäuerin Renate Ixmeier auf die Lebens- und Überlebensnotwendigkeit der Sicherstellung der Ernährung durch heimische Produkte ohne unberechenbare Abhängigkeiten ein. Die Notwendigkeit, sich wieder unabhängiger von Zulieferungen aus vor allem autokratischen Staaten zu machen war auch bei anderen Themen (Batterien, Medikamente u.v.m.) Gegenstand der Diskussion.

Zu den Teilnehmern zählten u.a. CSU-Ehrenkreisvorsitzender Hans Herold, Kreistagsfraktionsvorsitzender Dieter Hummel, Vorsitzende von CSU-Arbeitsgemeinschaften, einige Bürgermeister und Mitglieder des Kreistages. Landrat und CSU-Kreisvorsitzender Dr. Christian von Dobschütz, der direkt vom Gründerstammtisch des Landkreises später dazukam, bezeichnete diese neue Einrichtung als einen Baustein der Wirtschaftsstrategie des Kreises. Mit Hans Herold und anderen stimmte er darin überein: „Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts“. (Text: Peter Müller)


Foto (pmw) von links: Hans Herold, Dieter Hummel, Jutta Bauereiß, Bernd Krampe, Reinhold Werner, Mario Leibold, Peter Müller, Brigitte Hegendörfer und Landrat Dr. Christian von Dobschütz.
Foto (pmw) von links: Hans Herold, Dieter Hummel, Jutta Bauereiß, Bernd Krampe, Reinhold Werner, Mario Leibold, Peter Müller, Brigitte Hegendörfer und Landrat Dr. Christian von Dobschütz.

 

 
 
 

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