Gedankenaustausch der CSU-Senioren mit Abgeordnetem Winkler „Ohne florierende Wirtschaft ist alles nichts
- nknevelkamp
- 12. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Neuhof/Adelsdorf. „Mit Bundeskanzler Friedrich Merz haben wir seit dem Regierungswechsel in 200 Tagen mehr geschafft, als die meisten Regierungen in so kurzer Zeit“, so Tobias Winkler, Wahlkreisabgeordneter im Deutschen Bundestag, bei einem offenen Gedankenaustausch mit der Senioren-Union der CSU (SEN) im Landkreis Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim. Eingangs hatte SEN-Kreisvorsitzender Walter Reiß im „Zenntaler Hof“ Themen aufgezeigt, welche derzeit die Menschen bewegen. An erster Stelle stehe die Bewahrung von Freiheit in Frieden, leider derzeit wieder in Gefahr. Reiß sprach unter anderem die medizinische Versorgung und krisenfeste Kliniken ebenso an, wie ein auch finanziell sicheres Leben im Alter.
Tobias Winkler: „Positive Regierungsbilanz“
Die Bilanz der ersten Monate der Regierung Merz könne sich sehen lassen, vieles gehe aber durch ungerechtfertigte Skandalisierung und gezieltes Schlechtreden unter. Die neue Regierung sei von „interessierten Kreisen“ bereits madig gemacht worden, bevor sie überhaupt im Amt war. Tobias Winkler: „Wir haben zum Beispiel in kürzester Zeit die unkontrollierte Migration begrenzt, die Zuwanderung halbiert und das europäische Asylrecht vorangebracht“. Außerdem seien die Weichen für Investitionen in die Infrastruktur und eine wieder wettbewerbsfähige Wirtschaft gestellt worden. „Ohne florierende Wirtschaft ist alles nichts, wir sehen das an den klammen kommunalen Haushalten, aber auch Renten und Soziales wären in Gefahr“. Der Bundespolitiker verdeutlichte unter anderem die getroffenen Vorkehrungen zur Abwehr der realen Bedrohungen durch Hacker, Drohnen und Luftraumverletzungen. „NATO und Bundeswehr werden gestärkt, Deutschland wird auch in der Außenpolitik wieder ernst genommen und hat in Europa wieder eine Führungsrolle eingenommen, die viele von uns erwarten. So finden wir auch in der Welt Gehör“. Tobias Winkler warb darüber hinaus um Verständnis für „angesichts der Mehrheitsverhältnisse notwendige Kompromisse. Zu einer Diskussionskultur 2 gehört aber auch, angedachte Lösungen nicht bereits in der Phase der Erörterung über den richtigen Weg von vornherein niederzumachen“. Er plädierte für konstruktive Beteiligung am Dialog und gesellschaftliches Engagement. „Das beginnt in den Landkreisen, Städten und Gemeinden, wo gelebte Demokratie praktiziert und Vertrauen vor Ort aufgebaut wird“. Winkler zeigte sich erfreut über die Vielzahl von Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl, „eine gute Gelegenheit, radikalen Kräften deren wahren Stellenwert zu verdeutlichen“. Tobias Winkler appellierte an die CSU-Senioren: „Lassen wir uns Deutschland nicht andauernd schlechtreden, vor allem nicht von den angeblichen Patrioten von Rechtsaußen. Wir leben in einem der sichersten, freiesten und wohlhabendsten Ländern der Welt“. Der Abgeordnete sprach unabhängig davon eine Reihe von Herausforderungen. Aber: „Bei Migration und Sicherheit haben wir den Politikwechsel bereits eingeleitet. Jetzt arbeiten wir am Wirtschaftswachstum, um unsere Art zu leben zu verteidigen und auch der nächsten Generation alle Chancen zu geben. Dafür machen wir Politik. Nicht gegen irgendeine Partei, sondern für das Land und seine gute Zukunft in Freiheit, Sicherheit und Wohlstand!“.
Reiß: „Starke Kommunen machen ein starkes Land“
Das Fazit von Walter Reiß: „Politik ist komplizierter geworden. Lasst uns alles mehr erklären und vor allem zusammenhalten und uns nicht von oft gesteuerten Falschmeldungen auseinandertreiben!“. Sein Aufruf zur Kommunalwahl am 8. März 2026: „Starke Kommunen machen ein starkes Land! Die kommunale Ebene ist für das Funktionieren des Staates von enormer Bedeutung. Nirgends sind politische Entscheidungen unmittelbarer und spürbarer als in Städten, Gemeinden und Landkreisen“. (Text: Peter Müller)






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