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CSU-Kerwa-Auftakt mit viel Prominenz: „Bessere Rahmenbedingungen für Kliniken notwendig“


Neustadt a.d. Aisch. Mit großen Sorgen blickt Landrat Dr. Christian von Dobschütz auf die Kliniklandschaft in Deutschland. Im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim würden die diesbezüglichen Kosten beinahe den gesamten Investitionsetat des Landkreises auffressen. „Zwingend und sehr schnell müssen sich hier die Rahmenbedingungen ändern, wenn die Kommunen nicht finanziell kollabieren sollen“.

„Ansonsten sind wir eine wunderbare Region mit tollen Firmen, aber wir müssen schnellstmöglich die Wirtschaft entfesseln und endlich bürokratische Ketten sprengen“. Im Landratsamt habe er den Bereich Wirtschaft personell verstärkt, denn „ohne Wirtschaft geht nichts“. Punkten könne der Landkreis darüber hinaus beim Tourismus und der Energieversorgung, was den Landrat trotz aller Herausforderungen mit Zuversicht in die Zukunft blicken ließ.

Der Frühschoppen der CSU zu Beginn der Neustädter Kirchweih setzt seit Jahren in veränderter Form eine Tradition des Neustädter Ehrenbürgers und früheren Bundesministers Dr. Werner Dollinger fort. Damals gab es Schnittlauchbrote und Milch, inzwischen ist man auf Bratwürste und Bier umgestiegen. Zweiter Bürgermeister Richard Dollinger, der beim Fassanstich einige Spritzer abbekam, konnte eine ganze Reihe von CSU-Mandatsträgern begrüßen, der neue Erste Bürgermeister Alexander Müller konnte allerdings aufgrund städtischer Verpflichtungen nur ein kurzes Gastspiel geben.

Mit dabei waren unter anderem MdB Tobias Winkler, MdL Werner Stieglitz, die stellvertretende Landrätin Renate Ixmeier sowie die Erste Bürgermeisterin aus Neuhof, Claudia Wust, die amtierende Kollegin aus Uehlfeld, Carina Scherer, und der neue Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Stefan Schuster.


CSU: „Zusammenhalt der Bevölkerung wichtig“

CSU-Ortsvorsitzender Dollinger erinnerte an den „großartigen Erfolg“ seiner Partei bei der Kommunalwahl und die Neuaufstellung der Stadtratsgremien. Werner Stieglitz, Stimmkreisabgeordneter im Bayerischen Landtag, verband seinen Rückblick auf die Kommunalwahlen mit dem Appell, die CSU als Volkspartei weiter zu unterstützen, „denn nur Volksparteien sind in der Lage, unterschiedliche Interessen zu bündeln und damit zum Zusammenhalt der Bevölkerung beizutragen“. Wir sollten nicht zulassen, „dass unser Volk mit falschen Parolen auseinanderdividiert wird“.

In diesem Zusammenhang bat Tobias Winkler darum, so manche Thesen extremer Parteien unter die Lupe zu nehmen, „dann sind diese nämlich schnell entlarvt“. Dass Deutschland bei der Wahl um einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen als zweitgrößter Geldgeber „ausgerutscht“ ist, habe viele und auch länger zurückliegende Ursachen, sagte der Wahlkreisabgeordnete im Deutschen Bundestag. Für Deutschland als zweitgrößte Exportnation seien globale Verknüpfungen von besonderer Bedeutung. „Wir werden aber auch künftig in internationalen Gremien Haltung zeigen und bewahren“, so Winkler, der auch Mitglied im Auswärtigen Ausschuss ist. „Und wenn wir zu wirtschaftlicher Stärke zurückfinden, wird auch unser weltweites Ansehen wieder zunehmen“. (Text: Peter Müller)

Unser Foto (pmw) zeigt von links stellv. Landrätin Renate Ixmeier, Zweiten Bürgermeister Richard Dollinger, MdB Tobias Winkler, MdL Werner Stieglitz und Landrat Dr. Christian von Dobschütz.
Unser Foto (pmw) zeigt von links stellv. Landrätin Renate Ixmeier, Zweiten Bürgermeister Richard Dollinger, MdB Tobias Winkler, MdL Werner Stieglitz und Landrat Dr. Christian von Dobschütz.

 
 
 

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